Archive for Februar, 2007

NGC2239

Als zweites Objekt habe ich noch den Rosettennebel probiert. Bis auf die verhunzten Bildecken, verursacht durch den Reducer, ist die Aufnahme doch recht gut geworden. Wie bei der M31 Aufnahme habe ich auch ordentlich mit dem Kopierstempel nachgeholfen. So ist es auch in einer Mondnacht mit schlechtem Seeing möglich erfolgreich zu fotografieren. Da es ja nicht allzuviele große Objekte gibt, kann ich mit dem Handicap des Mogg Reducer recht gut leben. An einer DSLR kann man ihn aber vergessen, da muß man schon recht kräftig in die Tasche greifen und sich einen für die Optik gerechneten Reducer leisten. Im meinen Fall gäbe es da den Borg Reducer um schlappe 350€. Da bleib ich doch lieber beim Mogg für 60€. Zu kaufen gibts den Adapter bei Steven Mogg in Australien. Hier der Link auf seine Homepage Webcaddy


NGC2239

Objekt: NGC2239, der Rossettennebel im Sternbild Monoceres
Teleskop: Borg 77ED mit Mogg Reducer bei f4,8 (330mm)
CCD Kamera: Atik 16HR, 20×300sec.

M31

Jetzt hat es schon wieder am Freitag Abend aufgeklart. Das heurige Jahr fängt recht gut an, ich hoffe daß es so weitergeht. Unter der Arbeitswoche ist es nicht immer lustig sich die halbe Nacht um die Ohren zu schlagen. Besonders im Frühling, wo eine Fotosessesion selten vor 2 Uhr endet. Ich wollte noch einmal den Mogg Reducer ausführlich testen. Bei den ersten Aufnahmen hatte ich immer eine leichte Verkippung nach oben. Diesmal wollte ich es recht genau machen und habe die Baader T2 Schnellkupplung verwendet. Alle anderen Teile wurden sorgfältig am Borg festgeschraubt. Leider brachte es keine wirkliche Besserung. Mittlerweile vermute ich ein verkipptes Linsenelement oder der Chip in der Kamera ist nicht sauber gesockelt. Die Aufnahme von M31 ist zumindestens besser als der erste Versuch. In der Bildbearbeitung habe ich dann die komatösen Sterne mit dem Stempelwerkzeug zurechtgestutzt.


M31

Teleskop: Borg 77ED + Mogg Reducer (330mm)
CCD Kamera: Atik 16HR, 20×300sec.

Alnitak

Am Sonntag den 04.02.2007, habe ich zum zweiten Mal in diesem Winter die Region um Alnitak aufs Korn genommen. Die erste Aufnahme war leider nicht optimal, wieder etwas verkippt und dann auch noch zu kurz belichtet. Diesmal habe ich 110 Minuten draufgehalten, aber es war immer noch zu wenig. Um die schwachen Nebelteile westlich vom Pferdekopf rauschfrei sichtbar zu machen, muß man anscheinend mehrere Stunden belichten. Das geht sich heuer aber nicht mehr aus, da im Südwesten schon ein Baum ins Bildfeld kommt.


Alnitak

Teleskop: Borg 77ED + Mogg Reducer (330mm)
CCD Kamera: Atik 16HR, 20×300sec. halpha Filter

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